Arschkarte

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Arschkarte

  • [ˈaːɐ̯ʃkaʁtə]
  • [ˈɑːʃkaːtə] North German

Where it comes from

Das Wendungen die Arschkarte gezogen haben, die Arschkarte haben ist seit der Mitte der 1990er-Jahre bezeugt.

Nach verbreiteter Ansicht stammt das Wort aus der Sportsprache: Nach Einführung der roten und der gelben Karte im Fußball 1970 bewahrten viele Schiedsrichter die beiden Karten in verschiedenen Taschen auf, damit sie einerseits nicht aus Versehen die falsche Karte griffen, und damit andererseits die Zuschauer vor dem Bildschirm (vor der Ausbreitung des Farbfernsehens) den Unterschied zwischen der Gelben Karte, welche in der Brusttasche aufbewahrt wird, und der Roten Karte, die in der Gesäßtasche steckte, besser erkennen konnten.

Eine andere Herleitung argumentiert streng lexikalisch: Die Wendung entstamme dem Kartenspiel, weil der Betroffene die Karte selbst zieht (wogegen es im Fußball der Schiedsrichter ist, der die Karte zieht). Die Wendung entspräche damit der älteren Redewendung „den schwarzen Peter ziehen“.

noun Arschkarte · Arschkarten

  1. figurative, meist in Redewendung „die Arschkarte ziehen“ oder haben Pech, Missgeschick Wer so viel Unsinn macht, hat bei uns die Arschkarte gezogen.

In English

  • zonk an unfavorable card or token

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"Arschkarte." Wiktionary, via Micwyn, micwyn.com/word/de/arschkarte. Accessed 6 Nov. 2026.

APA

Arschkarte. (n.d.). In Wiktionary, via Micwyn. Retrieved November 6, 2026, from https://micwyn.com/word/de/arschkarte

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"Arschkarte." Wiktionary, via Micwyn. Accessed November 6, 2026. https://micwyn.com/word/de/arschkarte.

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