Glycin

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Glycin

  • [ɡlyˈt͡siːn]

Rhymes with iːn

Where it comes from

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem gebundenen Lexem glyc-, aus griechisch γλυκύς (glykys^☆) ^(→ grc) „süß schmeckend“ und dem Suffix -in zur Kennzeichnung einer chemischen Verbindung. Durch schwefelsauren Aufschluss von tierischem Leim gelang es dem französischen Chemiker Henri Braconnot nach der Aufreinigung Glycin zu isolieren. Dabei handelte es sich um süß schmeckende Kristalle. In der Annahme eines Zuckers bezeichnete er die Substanz entsprechend ihrer Herkunft als sucre de gélatine ^(→ fr) „Gelatinezucker“. Bald darauf wurde die Substanz in Glykokoll „süßer Leim“ umbenannt, ehe der schwedische Mediziner und Chemiker Jöns Jakob Berzelius 1848 entschied, dass er von nun an den kürzeren Namen Glycin anwenden werde.

noun Glyzin · Gly · G · E 640 · Glycin · Glycins

  1. organische Chemie einfachste Aminosäure, Bestandteil von Proteinen Glycin wird wegen seines süßen Geschmacks als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt.

    Similar: Glykokoll, Glykoll, Aminoessigsäure, Aminoethansäure

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"Glycin." Wiktionary, via Micwyn, micwyn.com/word/de/glycin. Accessed 6 Nov. 2026.

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Glycin. (n.d.). In Wiktionary, via Micwyn. Retrieved November 6, 2026, from https://micwyn.com/word/de/glycin

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"Glycin." Wiktionary, via Micwyn. Accessed November 6, 2026. https://micwyn.com/word/de/glycin.

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