Hascherl

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Hascherl

  • [ˈhaʃɐl]
  • [ˈhɑʃɐɺl]

Where it comes from

Das Wort ist seit dem 19. Jahrhundert bezeugt. Seine Herkunft ist unklar: Pfeifer zufolge ist es eine Bildung zum Verb haschen, bezeichnet somit eigentlich ‚das zu Ergreifende, Erhaschende‘, also das einzufangende Kleingetier oder das im Einkriegespiel einzuholende Kind, doch versehen mit einem Mitgefühl, Zuneigung oder Zärtlichkeit ausdrückenden Deminutivsuffix.

noun Hascherl · Hascherln · Hascherls

  1. colloquial, Südostdeutschland, Österr. Person, die aufgrund ihrer Bedürftigkeit, (bei anderen) Mitleid erregt (vor allem ein Kind oder eine von anderen abhängige Frau) „Der Schlitten war ſchon in den Hof gezogen, als Roman plötzlich ſagte: ‚Du, da fallt mir ebbes ein! … Dös arme Haſcherl hat ja meinetwegen ihr Klaubholz verlieren müſſen. Geh, ſchieb ihrer Mutter die Klafter nunter, die auf’m Schlitten liegt.‘“

    Similar: Hascher

  2. colloquial, Südostdeutschland, Österr. ängstliche Person „Warum soll dich denn jemand vergiften, du armes Hascherl? Das redst dir ein – weiter nix.“
  3. colloquial, Südostdeutschland, Österr. einfältige, unbeholfene Person

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"Hascherl." Wiktionary, via Micwyn, micwyn.com/word/de/hascherl. Accessed 6 Nov. 2026.

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Hascherl. (n.d.). In Wiktionary, via Micwyn. Retrieved November 6, 2026, from https://micwyn.com/word/de/hascherl

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"Hascherl." Wiktionary, via Micwyn. Accessed November 6, 2026. https://micwyn.com/word/de/hascherl.

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