son

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son

  • [zoːn]
  • [ˈzoːnə] plural
  • […]

Rhymes with oːn

Where it comes from

Zusammengezogen aus so und ein unter niederdeutschem Einfluss. Die Herkunft des älteren niederdeutschen son (auch soon, sonn, saun) in vielseitigerer Verwendung ist jedoch unklarer: Neben der entsprechenden Kontraktion von so en „so ein“ wird es unter anderem auch auf mittelniederdeutsch sôdân ên (meist enklitisch sôdânen) „ein derartiger“ zurückgeführt.

Dabei ist auffällig, dass son auch im Plural stehen kann, weswegen ein die Eigenschaft des Numerale vollkommen verloren haben muss. Henn-Memmesheimer fasst pluralisches sone („sone Leute“) daher nicht als Kontraktion aus so und ein sondern als adjektivisch flektierendes so auf. Lenerz/Lohnstein interpretieren son („so’n“) dagegen als so mit den Flexionsmorphemen des Indefinitartikels, die für sich genommen sehr wohl im Plural stehen können, nur eben nicht an ein.

In der neueren Umgangssprache ist zu beobachten, dass die in der Umgangssprache verlustig gegangene Starktonform des unbestimmten Artikels ein, der auf die klitisierte Schwachtonform ’n reduziert ist, mit son unter Aufgabe der demonstrativen Funktion neu gebildet wird. Hole/Klumpp argumentieren, dass es sich hierbei weder um einen bestimmten noch um einen unbestimmten Artikel sondern um eine dritte Form handelt, den unbestimmten Artikel ein also nicht ersetzt sondern das Artikelinventar des Deutschen erweitert: son beziehe sich auf etwas Unbestimmtes einer bestimmten Gruppe/Art („definite type and indefinite token“), behält also deiktische Eigenschaften des Demonstrativpronomens bei. Keller klassifiziert dieses son als „indefiniten (unbestimmten) Demonstrativartikel“, der in derselben Beziehung zu ein (beziehungsweise ’n) wie dieser zu der stehe.

Die Genitivformen sind der Vollständigkeit halber aufgeführt, in den umgangssprachlichen Varietäten, in denen son vorkommt, ist der Genitiv allerdings nicht mehr produktiv, weswegen ihr tatsächlicher Gebrauch anzuzweifeln ist. Die reduzierten Formen som/son für sonem/sonen sind Resultat der in der Umgangssprache üblichen Verschmelzung von Nasalen. In der neueren Umgangssprache schwindet die Unterscheidung von Maskulinum und Neutrum beim Indefinitartikel, weshalb im Akkusativ Singular Neutrum auch die eigentlich ungrammatische Form sonen anzutreffen ist.

determiner so’n · son · sone · sones

  1. umgangssprachlich:
  2. Demonstrativpronomen auf eine aus dem Kontext ersichtliche Eigenschaft hinweisend Mit sonem Gehabe kommst du bei mir nicht weiter.
  3. Demonstrativpronomen auf ein besonderes Ausmaß hinweisend Ich hab sone Lust dazu.
  4. unbestimmter Artikel „Ich hab grad n Bild von soner Ische mitm Tattoo gesehen.“

    Similar: ein, Nullartikel

Similar: solch, ein, solcher, solche, so, welche

noun son · söne · sons · sone

  1. Sohn „Were abir, daz der selbe irste geborn son von dirre wernde vor virfüre ane knabin-irbin eliche leie, so sal von crafft dis keisirlichis gesetzis recht stimme und gewalt der kure fallin uf den altirn brudir leie, der von warem fedirlichim stamme ist komen, und danach uff des seibin irstin geborn son

Thesaurus

determiner

Similar: solch, ein, solcher, solche, so, welche

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"son." Wiktionary, via Micwyn, micwyn.com/word/de/son. Accessed 6 Nov. 2026.

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son. (n.d.). In Wiktionary, via Micwyn. Retrieved November 6, 2026, from https://micwyn.com/word/de/son

Chicago

"son." Wiktionary, via Micwyn. Accessed November 6, 2026. https://micwyn.com/word/de/son.

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