Wunschdenken

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Wunschdenken

  • [ˈvʊnʃˌdɛŋkn̩]
  • [ˈvʊnʃˌdɛŋkŋ̩]

Where it comes from

strukturell:

Determinativkompositum aus den Substantiven Wunsch und Denken

etymologisch:

Zum einen soll es sich bei dem Wort wahrscheinlich um eine Lehnbildung nach dem englischen Ausdruck wishful thinking ^(→ en) handeln. Zum anderen sei eine Lehnübersetzung des englischen Wortes wishthinking ^(→ en) ebenso wahrscheinlich, wenngleich dieses allerdings seltener im Englischen vorkommt. Der Erstbeleg im Deutschen datiert auf das Jahr 1954 (siehe Beispiele). 1967 wird es dann in den westdeutschen »Duden, Die deutsche Rechtschreibung« aufgenommen.

noun Wunschdenken · Wunschdenkens

  1. hoffnungsvolle Vorstellung von etwas Aktuellem oder Zukünftigem, die zumeist unkritisch ist und die realen Gegebenheiten ignoriert oder verdreht; auf unrealistische, nur den eigenen Wünschen entsprechende Annahmen und Vorstellungen beruhendes Denken „Sowohl die Äußerungen Ollenhauers wie die der [‚]Außenpolitischen Korrespondenz‘ verraten nur eines: nämlich die Tatsache, daß das Wunschdenken das Vernunftdenken leicht beiseite zu schieben vermag.“

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"Wunschdenken." Wiktionary, via Micwyn, micwyn.com/word/de/wunschdenken. Accessed 6 Nov. 2026.

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Wunschdenken. (n.d.). In Wiktionary, via Micwyn. Retrieved November 6, 2026, from https://micwyn.com/word/de/wunschdenken

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"Wunschdenken." Wiktionary, via Micwyn. Accessed November 6, 2026. https://micwyn.com/word/de/wunschdenken.

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