Gedöns

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Gedöns

  • [ɡəˈdøːns]

Rhymes with øːns

Where it comes from

Entlehnt aus dem Niederdeutschen Gedööns ‚Gerede, Gewese, Zeug‘, Entsprechung zu veraltetem Gedens(e) ‚schleppender Zug, Treck, Gezerre, Handgemenge‘, zu mittelhochdeutsch gedense ‚Herumziehen; Hin- und Herzerren‘, zu dinsen ‚ziehen, schleppen‘ gebildet. Weitere siehe gedunsen. Das Wort erlangte im Deutschen ab 1998 eine größere Bekanntheit, als der damalige Bundeskanzlerkandidat Gerhard Schröder eine Ministerin suchte für das "Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend", das er "Familie und das andere Gedöns" nannte, was später als abwertend rezipiert wurde. Es gibt unterschiedliche Versionen, wo und wann exakt er den Begriff prägte.

noun Gedöns · Gedönses · Gedönse

  1. colloquial, pejorative unnötiger Aufwand, übertriebenes Getue Mach doch nicht so’n Gedöns! (= Mach nicht soviel Aufhebens um etwas!)

    Similar: Affektiertheit, Aufheben, Brimborium, Getöse, Getue, Gewese, Gehabe, Gespreiztheit, Geziere, Mache, Manieriertheit, Überfeinerung

  2. colloquial, pejorative unnötige Gegenstände, Kram Räum jetzt erst mal das ganze Gedöns hier weg!

    Similar: Firlefanz, Geraffel, Kram, Plunder, Schnickschnack, Zeug

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"Gedöns." Wiktionary, via Micwyn, micwyn.com/word/de/ged%C3%B6ns. Accessed 6 Nov. 2026.

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Gedöns. (n.d.). In Wiktionary, via Micwyn. Retrieved November 6, 2026, from https://micwyn.com/word/de/ged%C3%B6ns

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"Gedöns." Wiktionary, via Micwyn. Accessed November 6, 2026. https://micwyn.com/word/de/ged%C3%B6ns.

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